Montag, 16. Januar 2017

Lesestatistik Dezember

Der Dezember ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen her. Nach einer Krankheitsphase über Silvester (heul), bin ich jetzt endlich dazu gekommen, die Dezemberstatistik zu machen.
Und mit Freude sehe ich, dass ich doppelt so viele Bücher gelesen, wie bekommen habe. (Ok, das 50 Seiten Buch zählt nicht wirklich...)



Und bei euch so? Seid ihr gut reingekommen?
  
Neuzugänge:
1. Phase Null - James Dashner
2. Auseinandergelebt - Florian C. Booktian 
3. Endgame 03 - James Frey

Gelesen:
1. Perfect - Cecelia Ahern 480 Seiten
2. Bernsteinzauber 01 - Susanne Gerdom 51 Seiten
3. Maddie 03 - Katie Kacvinsky 368 Seiten
4. Phase null - James Dashner 442 Seiten
5. Das Juwel 02 - Amy Ewing 400 Seiten 
6. Auseinandergelebt - Florian C. Booktian 314 Seiten


Insgesamt:
Erhalten: 3
Gelesen: 6
Seiten: 2055 (66 Seiten pro Tag)

Top:
"Das Juwel 02" von Amy Ewing. Einfach aus dem Grund, weil es so viel besser war, als Band eins und mich mit vielen heiß ersehnten Antworten überzeugen konnte.


Selection 3

Flop:
Auf jeden Fall "Auseinandergelebt" von Florian C. Booktian. Anscheinend habe ich nicht diese Art von Humor. Mir erschien es einfach nur lächerlich und viel zu übertrieben.


Selection 3

Mittwoch, 11. Januar 2017

[Rezension] Fast perfekte Heldinnen - Adèle Bréau

Titel: Fast perfekte Heldinnen
Autor: Adèle Bréau
Originaltitel: La Cour des grandes
Seiten: 380
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2017
Buchreihe: nein





 

Inhalt
Nach einem Urlaub hat die vier Freundinnen Mathilde, Alice, Lucie und Eva schnell der Alltag wieder. Mathilde steckt in einer Ehe, die den Bach runter geht. Eva langweilt sich viel, wenn Vincent auf Geschäftsreise ist. Alice hat überhauptkein Liebesleben mehr. Nur Lucie scheint ein Fels in der Brandung... oder nicht?


Eigene Meinung

Adèle Bréau hat ein Buch geschrieben, was dem Alltag eines jeden von uns entsprungen sein könnte. Vier Freundinnen die zusammen in den verschiedensten Lebenssituationen, bzw. -krisen stecken.
Zwar treten die Ereignisse hier etwas gehäuft auf, als es in Wirklichkeit vielleicht der Fall gewesen wäre, doch so bringt jede von ihnen ihren eigenen Schwung in die Geschichte.
Scheint es bei einer wieder besser zu laufen, geht bei der anderen die Welt unter.

Oft hatte ich Bauchschmerzen bei den ganzen Problemen, die die Freundinnen haben. Denn ich konnte jedes Mal mehr oder weniger nachvollziehen, wie sie sich in den Situationen fühlen mussten. Ein bisschen schade war jedoch, dass die Männer hier so sehr schlecht gemacht wurden, da keiner von den dreien so wirklich etwas taugt.


Fazit
Mit den vieren wurde mir nie langweilig, ein klasse Buch, "Männer von fast perfekten Heldinnen" werde ich jedoch nicht lesen. Ich habe mit Büchern aus der Sicht der anderen Person oder ähnlichem schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.


4/5 Sterne


Danke an Ullstein und das Jellybooks für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 5. Januar 2017

[Rezension] Auseinandergelebt - Florian C. Booktian

Titel: Auseinandergelebt
Autor: Florian C. Booktian
Seiten: 314
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2016
Buchreihe: nein








Inhalt
Nach einer Nacht, in der Leon fast gestorben wäre, kommt er nach Hause und findet seine Freundin Carina mit gepackten Koffern in der Wohnung vor. Sie stellt ihm schließlich ein Ultimatum, um die Beziehung zu retten. Doch diese Ultimatum hat mehr Konsequenzen, als es irgendjemand zu diesem Zeitpunkt ahnen kann.

Eigene Meinung

Puh wo fange ich an... am besten bei den Charakteren. Leon ist ein Nichtsnutz und unglaublicher Egoist. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Er bewirbt sich zum Beispiel bei einem Unternehmen, ohne sich vorher zu informieren, was für eine Art von Unternehmen es ist. Hä? Wer macht denn bitte sowas, wenn man nicht völlig am Leben vorbeigeschossen ist??

Kein Wunder, dass die Beziehung droht, in die Brüche zu gehen. Ihm fällt noch nicht einmal ein, dass seine Freundin laktoseintolerant ist! Die beiden reden kaum mit einander und er interessiert sich sowieso nur für seine Alkoholproduktion und wie er möglichst schnell und einfach an Geld kommen kann. Er schläft sogar auf der Couch, aus welchen Gründen auch immer… schrecklich bei ihm kam nicht einmal die Liebe rüber, die er anscheinend doch noch für Carina empfinden soll…
Carina selbst kam wirklich kaum vor. Die meiste Zeit liegt sie bewusstlos irgendwo rum. In der anderen Zeit ist sie plötzlich die perfekte Spurenverwischerin und Alibierzeugerin…
Ihre Schwester ist ein Möchtegern-Ninja, oder überaggressiver Teenie, ich kann mich noch nicht entscheiden.
Und Otis… ja… der ist frisch aus dem Knast entlassen und hat nichts besseres zu tun, als sich direkt in die nächste Straftat verwickeln zu lassen. Wohlgemerkt am Tag seiner Entlassung.

Was soll das Buch jetzt sein? Ein Krimi? Ein Liebesdrama, oder gar eine lustige Erzählung? Wenn letzteres, dann habe ich den Humor irgendwie nicht verstanden. Es ist einfach viel zu dramatisch! Die Protagonisten kommen von einer absurden Situation in die nächste und fällen zudem noch unglaublich unglaubwürdige und dumme Entscheidungen. Warum rufen sie an einem Tatort nicht die Polizei?? Überhaupt benehmen sie sich eigentlich immer gegenteilig von dem, wie halbwegs normale Menschen handeln würden. Das ist so bekloppt…

Was ich auch sehr langatmig und einschläfernd fand war, dass zu allem und jedem eine Geschichte erzählt werden muss und es einfach zu viele Monologe gibt! Die Geschichte von Carinas Schwester wird bis ins kleinste seziert, die des Tankwarts und, und, und. Aber den Vogel hat Otis abgeschossen. Er paralysiert (buchstäblich) die Täter, indem er die Geschichte erzählt, warum er sich den Namen Otis gegeben hat. Über mehrere Seiten. Dass die Täter nicht eingeschlafen sind, hat mich schon sehr gewundert.

Fazit

Es war alles einfach viel zu viel. Unglaubwürdige Entscheidungen, komische Dialoge und Sprünge von einer Actionszene in die nächste. Etwas weniger wäre hier in dem Fall mehr gewesen.

Leider hat mir das Schreiben der Rezension mehr Spaß gemacht, als das Lesen des Buches. Mag sein, dass es eine andere Art von Humor ist, aber das kam bei mir einfach nicht an. Ich fand es weder witzig, noch realistisch dramatisch, oder auch spannend.


2/5 Sterne

Danke an Florian C. Booktian für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 30. Dezember 2016

[Rezension] Das Juwel 02 - Amy Ewing

Titel: Das Juwel - Die weiße Rose
Autor: Amy Ewing
Originaltitel: The Juwel
Seiten: 400
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 25. August 2016
Buchreihe: ja








Inhalt
Violet kann mit Hilfe von Freunden aus dem Juwel fliehen und schließt sich der Widerstandsbewegung an. Dort erfährt sie auch, was es mit ihrer Gabe wirklich auf sich hat. Doch ist sie dem gewachsen?

Eigene Meinung

Mir hat Band zwei wesentlich besser gefallen, als Band eins. Hier erfährt man endlich mehr über den Hintergrund des Juwels und vor allem über die Gabe. Im ersten Band wurde diese kaum erklärt und war eher schwammig, nun wurde sie viel greifbarer und ich habe mich als Leser abgeholt gefühlt. Nur ging es mir an der Stelle, an der auch andere begreifen, was die Gabe wirklich ist, ein wenig zu schnell und einfach.

Die Liebesgeschichte zwischen Ash und Violet konnte mich nicht überzeugen, da man kaum merkt, dass da überhaupt etwas zwischen ihnen ist. Klar, sie schlafen beieinander und beteuern ihre Liebe, aber es kommt einfach nicht an. Dazwischen fehlen die vielen kleinen, liebevollen Gesten, die eine Liebesgeschichte komplett machen würden.

Leider war Band zwei nicht richtig spannend. Die Geschichte geht zwar voran und klärt einiges auf, aber insgesamt lief es einfach zu glatt. Der Cliffhanger macht wieder Lust auf mehr, hat mich aber auch nicht wirklich überraschen können. Irgendetwas musste schließlich noch passieren.

Fazit
Band zwei hat mir um einiges besser gefallen, als Band eins. Endlich kommt die Geschichte weiter und stagniert nicht im Schlossleben. Außerdem bekommt der Leser wichtige Hintergrundinformationen geliefert, die im ersten Band sehr gefehlt haben.
Ich bin gespannt wie die Geschichte, nun da sie so viel Fahrt aufgenommen hat, zu Ende geführt wird.


4/5 Sterne

Donnerstag, 29. Dezember 2016

[Rezension] Die Auserwählten 05 - James Dashner

Titel: Die Auserwählten - Phase Null
Autor: James Dashner
Originaltitel: The Fever Code
Seiten: 442
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 25. November 2016
Buchreihe: ja





 


Inhalt
Im fünften Band erfahren wir endlich, wie es dazu kam, dass Thomas und seine Freunde im Labyrinth gelandet sind.

Eigene Meinung

Anders als "Kill Order", welches als Prequel der Reihe angepriesen war haben wir hier nun das richtige Prequel. "Kill Order" ist meiner Meinung nach überflüssig.
Teresa mochte ich schon in der Reihe nicht wirklich und "Phase Null" hat sie mir nochmal unsympathischer gemacht und in meiner Vermutung bestätigt. Ich fand es schön zu sehen, wie sehr sich die Jungs damals schon gemocht haben und vor allem hat man endlich ein bisschen Hintergrundwissen bekommen.
 
Allerdings hat mich das Buch nicht begeistern können. Vielleicht lag es auch daran, dass man von Anfang an weiß, wie das Prequel enden wird und der Überraschungsmoment somit natürlich weg war. Ich persönlich hätte die beiden letzten Bücher nicht gebraucht. Ein paar mehr Antworten in der eigentlichen Reihe und ich wäre voll zufrieden gewesen.

Fazit
Wenn man unbedingt noch einmal in die Welt der Freunde zurückkehren möchte, sollte man die Bücher lesen. Wer nach Band 3 aber schon zufrieden war, sollte die Finger davon lassen.
 



3/5 Sterne